
Florian Herrnleben
Aus Bamberg.
KABARETTIST
KOLUMNIST UND AUTOR
PUPPENSPIELER

„Singen kann er net, aber wenn er ‘was erzählt, ist’s lustig.“ – Was hätte aus mir werden können, wenn 2014 nicht plötzlich meine halbe Musikkabarettband pünktlich zum Auftritt krank gewesen wäre. Ich schlug mich nicht nur an diesem Dezemberabend irgendwie durch, sondern in den folgenden Jahren plötzlich auch auf der AIDA als Gastcomedian mit meinem Debütprogramm „Schwangerschaftstest: Bestanden!“ – Doch meine Ambition galt immer dem Lokalkabarett. Dort, wo noch nicht alle Witze über die FDP gemacht sind. Dort, wo man immer damit rechnen muss, dass einem die Zielscheibe des Spotts am nächsten Tag an der Wursttheke des Vertrauensmetzgers über den Weg läuft. Wenn ich nicht Lokalkabarett mach, macht es vielleicht keiner. Auch deshalb entstanden bereits sieben Soloprogramme.
Seit 2015
Programme
Schwangerschaftstest: Bestanden!
Florian Herrnleben auf der Suche nach den Antworten eines schwangeren Mannes. Ein Abriss der neunmonatigsten zehn Monate: Von Tipps zur perfekten Zeugung über die notwendigen Termine, die Einkäufe und die ersten Momente als frischer Vater.
Neigschbotzt!
Florian Herrnleben schmeißt in bekannt-charmant-liebloser Art seine wirre Meinung über Politik, Sport, Kultur, Tourismus, Kirche und Gastronomie der letzten Wochen, Monate und Jahre in einen großen Bollerwagen und nörgelt sich zusammen mit seinem Publikum in Form eines Blicks nach Franken, Bayern und in die große weite Welt über das Bamberger Kopfsteinpflaster.
Overnörgelism!
Florian Herrnleben nutzt die Gunst des ersten Quartals 2020, um mit allen und allem abzurechnen, was kurz vor dem großen Showdown im März des Wahljahres sonst eventuell in Vergessenheit geraten wäre. A wie Asyl, M wie Muna, T wie Tourismus und Z wie fauler Zauber, er hat zu jedem Thema der Welt und der Weltkulturerbestadt eine eigene Meinung.
Overnörgelism2020!
Florian Herrnleben nutzt die Gunst des ersten Quartals 2020, um mit allen und allem abzurechnen, was kurz vor dem großen Showdown im März des Wahljahres sonst eventuell in Vergessenheit geraten wäre. A wie Asyl, M wie Muna, T wie Tourismus und Z wie fauler Zauber, er hat zu jedem Thema der Welt und der Weltkulturerbestadt eine eigene Meinung.
Overnörgelism 2.0!
Auch Herrnleben saß während Corona alleine zuhause. Aber die Welt drehte sich weiter. Natürlich hat er die Zeit genutzt, sein Programm seit Januar 2020 komplett zu überarbeiten. Man behauptet, in Bamberg sei seit Dezember 2020 auch allerlei passiert. Dass es sich Herrnleben nicht nehmen lassen wird, auch zu den tagesaktuellen Geschehnissen ein paar Gedanken laut auszusprechen, dürfte nicht überraschen.
Fastenpredigt 2023
Dass Wahl der Veranstalter bereits vor den einschlägig bekannten Rathausthemen auf den Bamberger Kabarettisten Florian Herrnleben fiel, mag aus heutiger Sicht auf seine Rolle in Fakeaccount- und Überstundenskandal wie ein Zufall wirken. Aber nicht nur Insidern war Herrnleben, der Leiter der Puppenbühne Herrnleben und Darsteller des Bamberger Kasperls, auch ein Begriff als Kabarettist und Comedian.
Fastenpredigt 2024
Neben dem Fastenbier vom Ambräusianum, Brezen, Pfefferbeißer und Leberkäsbrötchen erwartete die Gäste im festlich geschmückten Ambiente des Ziegelbaus zum zweiten Mal Fastenprediger Florian Herrnleben, der als Bruder Udalrich die lokalpolitischen Geschehnisse des vergangenen Jahres aufarbeiten wird.
Sabberlodd, Bamberg!
Für viele Bambergerinnen und Bamberger gehört die Kolumne „Sabberlodd, Bamberg!“ inzwischen zum Kaffee am Samstagmorgen wie Malzgeruch zur Domstadt. Doch seine eigentliche künstlerische Heimat ist seit vielen Jahrzehnten die Bühne. Für „Sabberlodd, Bamberg!“ und einen kabarettistischen Rundumschlag durch die letzten Monate kehrt er nun auf die Bretter zurück, die hier vielleicht nicht die Welt, aber zumindest die Stadt Bamberg bedeuten. Gemeinsam mit dem Fränkischen Tag präsentierte Herrnleben den passenden Kabarettabend zur wöchentlichen Kolumne.

Für manche ungenießbar wie der erste Schluck Rauchbier, meist aber doch so vertraut wie der Geruch von Malz über Bamberg. Meine Hobbys sind geheime Prüfberichte und nicht öffentliche Sitzungsprotokolle. In meiner Freizeit spring ich gerne in Fettnäpfchen, aber von anderen. Am liebsten von denen, die in der Öffentlichkeit stehen und etwas zu sagen haben. Wegen mir wurde mal die Schülerzeitung eines hiesigen Gymnasiums abgeschafft, aber das weiß beim FT zum Glück niemand. „Bissige Satire, Wortwitz und Sprachgewandtheit“ bescheinigte mir mal die Presse, im Fränkischen Tag muss ich es Woche für Woche beweisen. Hier darf ich der Kolumnist Ihres Vertrauens sein zum Bamberger Hörnla am Samstagmorgen. Inzwischen sind weit über 100 Kolumnen erschienen.

Samstagskolumnist des FT

Andere Medien

Buchautor

Theaterautor

„Du bist ja sicher viel herumgekommen!“ – Ja! Und Ja! Die Frage klingt für jemanden, der wirklich viel herumgekommen ist, so romantisch wie die Frage nach der schönsten Autobahntoilette Süddeutschlands, dem gruseligsten Gasthaus ohne Waschbecken irgendwo ganz hinten in der Oberpfalz und warum ich so viel Zeit hatte, Lateinvokabeln zu lernen. Und trotzdem möchte ich wenig missen. Die erste Hauptrolle in der Puppenbühne Herrnleben mit sechs Jahren. Mit zehn Jahren die ersten Fernsehauftritte. Highlight waren sicher die beiden Sendungen „Schlawinerplatz“ im Bayerischen Fernsehen. Unzählige Auftritte für Antenne Bayern, für den Bayerischen Rundfunk, im Studiopark vom BR-Studio Franken, aber auch im Olympiapark München. Ab 2006 leitete ich die Bühne in Bamberg zunächst künstlerisch, später auch unternehmerisch. Hörspielproduktionen als „Bamberger Kasperl“ mit Bastian Pastewka, Dirk Bach, Lisa Feller u.v.m. folgten. Die Lust auf das ganz große Herumkommen auf Tournee hält sich heute in Grenzen, die Liebe zum Kasperltheaterspielen für Kinder ist ungebrochen. Termine und weitere Infos auf www.bamberger-kasperl.de

Bamberger Kasperl

Figurenkabarett

